RUND UMS AUGE:

Intravitreale Injektion

 

Bei der intravitrealen Injektion werden Medikamente - per Spritze- in den Glaskörper verabreicht. Indikation für eine IVOM-Injektion sind krankhafte Gefäßneubildungen, aus der Aderhaut in die Netzhaut (CNV= Chorioretinale Neovaskularisation) wachsen. Es kommt zu Ödembildung (Flüssigkeitsbildung) in der Netzhaut und Blutungen im Glaskörper und Netzhaut. Dies führt zu einer deutlichen Verschlechterung des Sehens.

 

Wann kommt eine Injektion in Frage?

 

Welche Substanzen gibt es?

1. VEGF- Hemmer
- Ranibizumab (Lucentis)
- Bevacizumab (Avastin)
- Aflibercept (Eylea)

 

2. Steroide
- Triamcinolon
- Ozurdex

 

Die Medikamente dichten die krankhaft porösen Gefäße ab, sodass Blut oder Flüssigkeit nicht mehr austreten können. Die Reduzierung der Dicke der Netzhaut durch die Medikamente ist hervorragend mit dem OCT messbar und zu dokumentieren. Der Verlauf der Erkrankung entscheidet über die Häufigkeit der Injektionen (Abstand ca. 4-6 Wochen).

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