RUND UMS AUGE:

Vergrößernde Sehhilfen

 

Falls die Brille zum Sehen nicht mehr ausreicht, sollten vergrößernde Sehhilfen ausprobiert werden. Häufig ist es nach einer gründlichen Untersuchung möglich, mit Hilfe von optischer Technik ein vernünftiges Lesen wieder zu ermöglichen. Wir führen Ihnen im Rahmen einer Spezialsprechstunde (Vergrößernde Sehhilfe) die heute zur Verfügung stehenden Hilfsmittel vor. Die Untersuchung findet in unseren Praxisräumen in der Sehschule statt. Es wird auf Ihre Wünsche eingegangen, ob Sie einfach nur wieder komfortabel die Zeitung lesen oder wieder Fernsehen möchten? Häufig ist auch die Beschäftigung mit einen bestimmten Hobby der Wunsch nach einer vergrößernden Sehhilfe. Aufgrund der unterschiedlichen Sehanforderungen und der großen Auswahl an zur Verfügung stehenden Hilfsmitteln ist eine gründliche Beratung dabei nötig. Nach der Untersuchung erhält der Patient ein Rezept zur Überprüfung der Kostenübernahme durch die Krankenkasse. In der Regel erstatten die gesetzlichen Krankenkassen das Hilfsmittel, falls das Sehvermögen schlechter als 0,3 (30%) ist. Bei Privaten Krankenversicherungen ist die Erstattung abhängig von Ihrem Vertrag. Zum Teil werden auch aufwendige Hilfsmittel von den Krankenkassen verliehen. In jedem Falle ist eine Zuzahlung durch den Patienten immer möglich, falls die Kasse nur bereit ist, eine Grundausstattung zu bezahlen. Für hochgradig Sehschwache stehen auch andere Hilfsmittel zur Verfügung (Telefon, Uhren mit großen Zahlen) die von den Kassen nicht bezahlt werden. Die Untersuchung wird in unseren Räumen von einem dafür ausgebildeten Optiker durchgeführt

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Folgende Sehhilfen stehen zur Verfügung:

 

Für die Untersuchung müssen Sie ungefähr eine Stunde an Zeit einkalkulieren. Insgesamt kommen vergr. Sehhilfen in Frage, wenn Sie im täglichen Leben durch die reduzierte Sehschärfe stark eingeschränkt sind. Für Patienten, für die eine vergr. Sehhilfe eine Verbesserung bedeutet, kommt natürlich das Autofahren nicht mehr in Frage. Als unteres Limit fürs Autofahren ist ein Sehvermögen von 0,5 (50%) für das bessere und mindestens 0,2 (20%) für das schlechtere Auge erforderlich, oder bei Einäugigkeit mindestens 0,6 (60%).

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